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Freitag, den 29. März 2019, 18:31 Uhr (veröffentlicht von Christian Hölscher) [Permalink]

Grußwort zu Ostern und zum Abschied von Pfr. Josef Wördehoff

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Heute, am 2. Fastensonntag, an welchem ich mich mit diesen Zeilen von Ihnen, den Gläubigen des Pastoralverbundes Lichtenau, verabschieden möchte, stehe ich noch immer unter der für mich beeindruckenden Abschiedsfeier, sowohl in der Holtheimer Kirche als auch in der Lichtenauer Schützenhalle. Den teilnehmenden Gästen aus unserer Partnergemeinde Pieniezno hat vor allem die Eucharistiefeier beeindruckt, weil diese Feier für sie die Einheit von Feier und Glaube zum Ausdruck gebracht hat. Selbst die Feier in der Lichtenauer Schützenhalle war für sie die Fortsetzung der Glaubensfeier in der Kirche.

Sie können sich vorstellen, dass mir diese Aussage unserer Freunde gefallen hat, weil sich für mich der Glaube immer in unserem Leben bewahrheiten muss.

Das bedeutet auch, dass wir unsere Alltagserfahrungen in Verbindung mit unserem Glauben bringen sollten, weil sich so der Glaube im Leben bewahrheiten kann.

Unsere Vorfahren haben dieses in ihrem Alltag immer wieder zum Ausdruck gebracht. So haben sie nicht nur in ihren Häusern, sondern auch draußen in der Feldflur Kreuze aufgestellt, die den vorbei gehenden Menschen, die häufig kein leichtes Leben zu leben hatten, Mut zum Leben geben sollten.

So lässt sich auch das Titelbild verstehen. Das dort zu sehende Bild steht am Straßenrand auf dem Weg von unserer Partnerstadt Pieniezno nach Braniewo, der dortigen Bezirksstadt.

Neben dem Kreuz sind rechts und links Baumstämme zu sehen, die im Winter ihre Blätter des Lebens verloren haben.

So wie wir wissen, dass im Frühjahr die toten Stämme wieder durch das Leben zum Leben kommen, so wissen wir Christen, dass durch den Jesu Tod wir Menschen auch zum Leben bei Gott berufen sind. Und das feiern wir in unserem Glaube an Ostern.

Ich wünsche uns allen, dass wir in unserem eigenen Leben diesen Glauben an den auferstandenen Jesus nicht nur an Ostern hören, sondern ihn auch in unserem eigenen Leben erfahren mögen. Dass wir alle in unserem Leben immer wieder auf Menschen treffen, die bereit sind, uns auf dieser Entdeckungsreise unseres Lebens begleitend und helfend zur Seite stehen, wie damals die Jünger Jesu in dem Fremden auf ihrem Weg nach Emmaus ihren Glauben erfahren haben.

Ihr ehemaliger
Pfarrer Josef Wördehoff


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